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Power Porridge

  • Warmes Sportlerfrühstück und Zwischenmahlzeit  
  • Basierend auf hochwertigen Haferflocken und Molkeprotein (Oat & Whey)
  • Ergänzt mit lang sättigenden Hafer-Betaglukanen, Wachsmaisstärke und VitargoTM  
  • Liefert 15 g Protein und 41 g Kohlenhydrate pro zubereitete Portion
  • “Ready to eat“ in 3 Minuten. Laktosefrei (ohne Milch zubereitet)
Geschmack
Apfel-Vanille
Verkaufseinheit
Dose (840 g)
Menge
Auf Lager
CHF 24.50

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Power Porridge

POWER PORRIDGE von SPONSER® bringt dich erfolgreich durch deinen aktiven Tag! Die spezielle Kombination von komplexen Kohlenhydraten und hochwertigem Protein sorgt für langanhaltende Leistungsfähigkeit, dank gut gefüllten Energiespeichern und optimal genährten Muskeln. POWER PORRIDGE liefert anhaltende, jedoch leicht verdauliche Energie, ohne deinen Magen zu belasten. Der Haferbrei enthält ausserdem natürliche Quellen an wichtigen Mineralstoffen und ist in wenigen Minuten einfach mit Wasser oder Milch zubereitbar. Auch als Zwischen- oder Vorwettkampfmahlzeit bestens geeignet!

Die Zusammensetzung von POWER PORRIDGE basiert vorwiegend auf Haferflocken und Molkeprotein-Isolat, angereichert mit Wachsmaisstärke und VitargoTM, dem patentierten Kohlenhydrat aus Gerstenstärke. VitargoTM hat ein ca. 100x höheres Molekulargewicht als Maltodextrin, was zu einer tieferen Osmolalität und länger anhaltenden Energiezufuhr beiträgt. POWER PORRIDGE enthält zudem ein Haferkleiekonzentrat namens OatWell®, reich an Beta-Glukanen und Haferkleie. Diese löslichen Nahrungsfasern sorgen für die quellenden Eigenschaften der Haferflocken, welche auch für die gute Verdaulichkeit verantwortlich sind. Ausserdem tragen sie durch ihre Quellfähigkeit zusätzlich zu einer  gestaffelten Energiezufuhr bei.

Weiterlesen

Prepare
Before
During
After
Water
Milk

Anwendung

Geeignet als Frühstück, Zwischenmahlzeit oder letzte Mahlzeit vor dem Wettkampf. Je nach Belastungsart und Dauer 2-4 h Stunden vor der Aktivität einnehmen. 

Zubereitung

3 Messlöffel Power Porridge (ca. 60 g) in 100 ml Wasser + 100 ml Milch geben, kurz aufkochen und 2-3 min binden lassen. Nach Belieben mit Zimt, Apfelstücken, Rosinen, Nüssen usw. verfeinern. An Wettkampftagen wird die Zubereitung mit nur Wasser empfohlen.
Zusätzlich zu einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise.

Nährwerte

In 100 g Pulver/poudre/powder

1 Portion =

60 g + 100 ml Milch (2.7% Fett)

+ 100 ml Wasser)

Energie/energy

1555 kJ (370 kcal)

1180 kJ (280 kcal)

Fett/lipides/fat

4.2 g

5.3 g

davon gesättigte Fettsäuren/dont acides gras saturés/of which saturated fatty acids

 

0.7 g

 

2.0 g

Kohlenhydrate/glucides/carbohydrates

60 g

41 g

davon Zuckerarten/dont sucres/of which sugars

14 g

13 g

Ballaststoffe/fibres alimentaires/fibres

   davon Betaglukane/ of which beta-glucans

6.9 g

3.2 g

4.1 g

1.9 g

Eiweiss/protéines/protein

19 g

15 g

Salz/sel/salt**

0.05 g

0.13 g

Zutaten: Haferflocken 55%, Molkeprotein-Isolat 12%, Apfelzubereitung 10% (mit Apfelpuréekonzentrat, Glucosesirup, Saccharose, Aroma), Wachsmaisstärke 6%, glutenfreies Gerstenstärkehydrolysat 5% (VitargoTM), Haferkleie (reich an Betaglukanen 5%), Aromen.

Mineralstoffe/sels minéraux/ minerals

%nrv*

 

%nrv*

Calcium

95 mg

12%

175 mg

22%

Phosphor(e)/phosphorus

240 mg

34%

235 mg

34%

Magnesium/magnesium

95 mg

25%

68 mg

18%

Kalium/potassium

260 mg

13%

300 mg

15%

Zink/zinc

2.6 mg

26%

1.9 mg

19%

Eisen/fer/iron

2.7 mg

19%

1.6 mg

11%

* Nährstoffbezugswerte (nutrient reference values)
100 ml fertige Zubereitung enthalten 590 kJ (140 kcal)

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Ernährung beim Langlauf

Für neue Bestzeiten in der Loipe

Egal, ob Skating oder klassischer Stil, Hobbysportler oder Spitzenathlet: Langlaufen gehört zu den beliebtesten und attraktivsten Ausdauersportarten im Winter. Wer in der Loipe eine Bestleistung erbringen will, braucht jedoch nicht nur perfekte Bedingungen, seriöses Training, Top-Material und eine hervorragende Technik: Je ambitionierter ein Langläufer unterwegs ist, desto zentraler ist auch die spezifische Sporternährung! Eine richtig gewählte, sorgfältig abgestimmte Ernährungsstrategie entscheidet beim Langlaufen darüber, ob die Höchstleistung bis ins Ziel aufrechterhalten werden kann – oder ob Laktat in den Beinen oder ein Energieloch mitten im Wettkampf den Sportler zum Drosseln des Tempos oder gar zur Aufgabe zwingen. Für maximale Leistung in der Loipe gilt es, folgende Punkte zu beachten:

Im Vorfeld: Glykogenspeicher auffüllen
Lange Langlauftrainings in der Kälte wie auch fordernde Wettkämpfe von mehr als 90 Minuten Dauer zehren an der Substanz. Gefüllte Glykogenspeicher bilden deshalb die entscheidende Grundlage, um sein Ziel zu erreichen. Ein Carboloading mit einem hoch-konzentrierten Kohlenhydrat-Getränk am Vortag eines Wettkampfs oder eines langen Trainings ist dazu von grossem Nutzen. Ideal geeignet: CARBO LOADER, ein Sportgetränk, das speziell für das Auffüllen der Glykogenspeicher entwickelt wurde. Ebenfalls wichtig: Ein ausgewogenes Frühstück basierend auf langsam verfügbaren Kohlenhydraten wie Haferflocken, Porridge oder Grahambrot. POWER PORRIDGE liefert eine schmackhafte, schnell zubereitete und langanhaltende Mahlzeit vor harten Trainings oder Läufen.

Flüssigkeitsversorgung während der Belastung
Wer sich sportlich über eine längere Zeitdauer verausgabt, tut gut daran, den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust mit Sportdrinks zu kompensieren. Hochwertige Sportgetränke liefern dem Körper neben Flüssigkeit auch Elektrolyte und Energie.
• Allgemein bei Ausdaueraktivitäten ist COMPETITION das Getränk erster Wahl, da es säurefrei und nur mild aromatisiert formuliert wurde, und auch bei hohen Dosierungen äusserst gut vertragen wird.
• Demgegenüber punktet LONG ENERGY 10% mit einem Proteinzusatz von 10%, wodurch sich das Getränk bestens für intensives Kraft-Ausdauertraining, oder sehr lange Aktivitäten eignet.
• Wer sich im Winter mit kalten Getränken schwer tut, kann Sportgetränke wie COMPETITION oder auch SPORT TEA auch warm zubereiten.
• Bewusst kalorienreduziert trainierende Langläufer verzichten auf energiehaltige Sportdrinks und bevorzugen stattdessen kalorienarme Elektrolytgetränke wie ELECTROLYTES oder LOW CARB BURNER. Diese sind sehr gut für Fettstoffwechseltrainings geeignet.

Energiezufuhr im Wettkampf: Blutzuckerkurve beachten
Kohlenhydratprodukte auf Glucose- und Saccharosebasis, sogenannte schnelle Zucker, gelangen rasch ins Blut und bewirken auch eine schnelle Insulinantwort, um die Energie zu nutzen. Die rasche Verfügbarkeit ist zwar erwünscht, um ständige Blutzuckerschwankungen zu vermeiden, ist aber eine regelmässige Zufuhr erforderlich. Folgende Tipps helfen, starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden:
• Gerade bei Kälte gilt: regelmässig vom Sportgetränk trinken! Denn der Körper verliert auch über die Atmung bei kalten Bedingungen viel Flüssigkeit. Um den durch die Kälte erhöhten Energiebedarf zu decken, kann der COMPETITION Sportdrink auch höher dosiert zubereitet werden. So nimmt man ausreichend Energie auf, auch wenn die Trinkmenge etwas geringer als bei Hitze ausfällt.
• Im Wettkampf empfiehlt es sich, die LIQUID ENERGY Gels zu nutzen, da diese Gels keine Kauarbeit benötigen und daher auch die Atmung weniger behindern. Ausserdem können die Gels aufgrund der hohen Zuckerkonzentration im Gegensatz zu Riegeln praktisch nicht einfrieren.
• Breitensportlern, die nicht um Sekunden kämpfen und in der Loipe gerne feste Nahrung zu sich nehmen, seien OAT PACK oder CEREAL ENERGY BARS empfohlen. Diese schmackhaften Riegel liefern langanhaltende Energie. Obwohl sie auch bei Minustemperaturen besser kaubar bleiben als die meisten Riegel, sollten sie aber trotzdem körpernah getragen werden.
• Eine Alternative für Riegel oder Gels bieten die POWER GUMS Fruchtgummis, welche relativ kälteresistent sind und daher auch leicht zerkaut, bequem und portionenweise eingenommen werden. Sie enthalten neben 58 g Kohlenhydraten auch 150 mg Koffein (ca. 1½ Tassen Kaffee) pro 10 Stück.

Tipps für ambitionierte Wettkampf-Athleten
Mit zunehmender Einsatzdauer steigt die Ermüdung und die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit nimmt ab. Und in einer technisch anspruchsvollen Sportart wie Langlauf kommt einer sauberen und ökonomischen Technik eine grosse Bedeutung zu, insbesondere bei hoher Intensität und zunehmender Wettkampfdauer. Daher empfiehlt sich kurz vor dem Wettkampf, oder je nach Wettkampfdauer, spätestens vor der letzten Wettkampfstunde den ACTIVATOR 200 Koffein-Shot einzunehmen: Die Trinkampulle enthält 200 mg Koffein in freier Form sowie aus Guarana, Mate und Grüntee.

Schnelle Regeneration
Unmittelbar nach dem Wettkampf gilt es, bereits an die nächste Trainingseinheit zu denken! Ein qualitativ hochwertiges Regenerationssupplement führt dem Körper Flüssigkeit und Elektrolyte zu, füllt die Glykogenspeicher und hilft, die bei der Belastung erfolgten Muskelschäden zu regenerieren. Ideal: PRO RECOVERY. Das hochprofessionelle Regenerationsprodukt mit Protein und Kohlehydraten ist lactosefrei und ohne künstliche Süssstoffe. Die Zubereitung erfolgt mit Wasser.

Autor: Remo Jutzeler
Leiter F&E SPONSER SPORT FOOD
Ing. Lebensmittelwissenschaften FH
MAS Nutrition & Health ETHZ

25. 01. 2020
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Marathon-Ernährung

Wichtige Ernährungstipps für den Marathon

Grundsätzliche Empfehlungen zur Verpflegung im Marathon
Die Verpflegungsstrategie vor und während eines Marathons ist grundsätzlich eine sehr individuelle Angelegenheit, vor allem bei längeren Lauf-Distanzen. Trotzdem gibt es wichtige Richtwerte zu beachten, um optimal durch den Wettkampf zu kommen. Folgenden drei Parametern sollte besondere Beachtung geschenkt werden:

• Flüssigkeitshaushalt: Regelmässig und nach Durstgefühl trinken.
• Energie: Leicht verdauliche Kohlenhydrate als Hauptenergieträger verwenden, ca. 60-80 g pro Stunde. Besonders praktisch beim Marathon sind Sportgetränke und Energie-Gels.
• Elektrolyte/Salzhaushalt: Vorzugsweise Sportgetränke benutzen und ab einer Renndauer von mehr als drei Stunden zusätzlich Elektrolyte (Salzkapseln) einnehmen, insbesondere dann, wenn reines Wasser getrunken wird und warme Temperaturen herrschen.

» Die Grafik Marathon-Verpflegung zeigt in einer leicht verständlichen Übersicht, worauf Marathonläufer in der Ernährung achten müssen.

Keine Experimente im Wettkampf!
Wir empfehlen, sämtliche Produkte, die beim Wettkampf zum Einsatz kommen, bereits im Vorfeld im Training bei wettkampfspezifischer Belastung zu testen. Denn auch wenn die optimale Verträglichkeit der Produkte bei SPONSER® ein zentraler Entwicklungsbestandteil ist, so gibt es immer auch individuelle und situative Faktoren, welche zu berücksichtigen sind. Schon mancher Elite-Athlet musste diesbezüglich Lehrgeld bezahlen. Regel Nummer eins lautet deshalb: Keine Ernährungsexperimente am Wettkampftag oder unmittelbar davor!
Idealerweise testet man sein Verpflegungskonzept bei Long Runs aus. Fortgeschrittene Athleten starten diese in nüchternem Zustand und beginnen dann erst nach einiger Zeit mit der wettkampfspezifischen Energiezufuhr (etwa nach einer Stunde). Auf diese Weise lassen sich Aufnahme und Verträglichkeit unter Extrembedingungen testen.

VOR DEM WETTKAMPF

Aktivierung des NO-Stoffwechsels
Früher als Geheimtipp gehandelt, hat sich die sogenannte Stickstoffmonoxid-Aktivierung dank breiter wissenschaftlicher Abstützung in den letzten Jahren verbreitet. Neben Profis wird dieses Konzept heute auch von zahlreichen ambitionierten Amateursportlern eingesetzt. Die Aktivierung des Stickoxid-Stoffwechsels (NO) zielt unter anderem auf eine erhöhte Sauerstoffverfügbarkeit und verbesserten Blutfluss ab. Am effizientesten zu erreichen mit den Produkten NITROFLOW PERFORMANCE2 und RED BEET VINITROX.

Carboloading
Je länger die Wettkampfdauer, desto mehr bilden die beschränkten Kohlenhydrat-Reserven des Körpers und die Aufnahmekapazität leistungslimitierende Kriterien. In der Regel profitieren daher Marathonläufer von einem Carboloading. Unter einem effizienten Carboloading versteht man, die verschiedenen Kohlenhydrat-Speicher des Körpers maximal zu füllen. Studienerkenntnisse suggerieren, dass ein ein- bis zweitägiges Carboloading vor dem Wettkampf am zielführendsten ist. Grosse Nahrungsmengen am Vorabend eines Wettkampfes führen häufig zu unangenehmem Völlegefühl oder gar Verdauungsproblemen und sind aus diesem Grund nicht empfehlenswert.

Zusätzlich zu einer generell kohlenhydratreicheren Verpflegung unmittelbar vor dem Wettkampf empfehlen wir die Einnahme des speziell entwickelten CARBO LOADER am Vorwettkampftag. CARBO LOADER ist ein hochkonzentriertes, kohlenhydrathaltiges Getränk ohne freie Fructose. Idealerweise nimmt man je eine Portion nach jeder Hauptmahlzeit ein.

Die Vorteile eines derartigen Carboloadings sind:

• Maximal gefüllte Glykogenspeicher.
• Kein Völlegefühl und weniger Blähungen.
• Praktische Handhabung: CARBO LOADER, insbesondere im Portionsbeutel, kann an jeder Location einfach eingenommen werden.

Elektrolyte
Der Elektrolythaushalt sollte vor dem Marathonstart ausgeglichen sein. Ein wenig zusätzliches Salz bei den letzten Mahlzeiten leistet wertvolle Dienste. Idealerweise nimmt man dazu die eine oder andere Salzkapsel ein (SALT CAPS) oder löst ELECTROLYTE TABS in einer Wasserflasche auf. Wer gleichzeitig Kohlenhydrate zuführen möchte, greift zu einem Sportgetränke (COMPETITION).

Frühstück und letzte Stunde vor dem Wettkampf
Die letzte Mahlzeit nimmt man vorzugsweise ca. 3-4 Stunden vor Wettkampfbeginn zu sich. Sie sollte einfach verdaulich (möglichst wenig Ballaststoffe!) und reich an Kohlenhydraten sein. Ideal geeignet als Frühstück ist etwa der POWER PORRIDGE. Ausserdem empfiehlt es sich, bis zum Wettkampfstart regelmässig (aber nicht übermässig) zu trinken. Idealerweise jedoch nicht nur Wasser, da dieses keine Elektrolyte enthält. Rund 5-10 min vor dem Start empfiehlt sich eine halbe Tube LIQUID ENERGY GEL mit etwas Wasser einzunehmen.

IM WETTKAMPF

Energie
Für nahezu alle Marathonläufer bilden die Kohlenhydrate die Hauptenergielieferanten im Wettkampf. Deren Aufnahmefähigkeit ist jedoch physiologisch beschränkt. Als Faustregel gilt: Zwischen 60-80 g Kohlenhydrate pro Stunde bzw. ca. 1 g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht konsumieren.

Vorausgesetzt, dass ein Carboloading durchgeführt wurde, sollte man ab 30-60 min Laufdauer damit beginnen, 60-80 g Kohlenhydrate pro Stunde (Gels/Getränke) einzunehmen. Ohne vorgängiges Carboloading startet man damit spätestens ab 30 min Laufdauer. Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob die Energieaufnahme durch Sportdrinks oder Gels erfolgt. Einnahme-Abstände von 15-20 min wären ideal. Wird zu viel Energie aufgenommen, kann dies zu Blähungen oder Verdauungsproblemen führen.

Flüssigkeit und Elektrolyte
Durch den Schweiss gehen nicht nur viel Flüssigkeit, sondern auch Elektrolyte verloren. Wichtig daher: Von Beginn an regelmässig trinken und auf das Durstgefühl achten, welches hierzu aus wissenschaftlichen Erkenntnissen der verlässlichste Indikator ist. Aus ernährungsphysiologischen Gründen empfehlen wir die Einnahme von Kohlenhydrat-Elektrolytgetränken wie COMPETITION®, LONG ENERGY oder ULTRA COMPETITION. Der Vorteil dabei: Diese Sportgetränke liefern dem Körper wertvolle Elektrolyte, Flüssigkeit und natürlich auch die notwendige Energie in hypotoner Form. Die Getränke sind ausserdem säurefrei, liefern ein breites Kohlenhydrat-Spektrum und sind nur dezent aromatisiert, was sie optimal verträglich macht.

Praktische Umsetzung
In der Praxis ist es an einem Marathon selten möglich, eigene Getränke mitzuschleppen. Respektive stellen Veranstalter nur selten eine individuelle Verpflegungszone zur Verfügung, wie man es im Profisport kennt. Aus diesem Grund raten wir, einige LIQUID ENERGY GELS mitzuführen (am Laufgürtel befestigt), um auf diese Weise die Energie- und Elektrolytaufnahme zu standardisieren. Als Faustregel gilt: 1- 1.5 LIQUID ENERGY GEL-Tuben bzw. 60-80 g Kohlenhydrate verteilt über eine Stunde. Am besten jeweils unmittelbar vor dem Verpflegungsstand, um dort anschliessend den Flüssigkeitsbedarf mit Wasser zu decken.
Die Wahl der Gels (LIQUID ENERGY PLUS, BCAA, PURE, oder SALTY) erfolgt nach geschmacklichen Vorlieben. Die Gels lassen sich problemlos kombinieren. Bei Hitze ist der LIQUID ENERGY SALTY Gel – nicht zuletzt auch aus geschmacklicher Sicht – eine gute Abwechslung. Er enthält mehr Salz, schmeckt würzig-salzig und weniger süss. Bei zunehmender Wettkampfdauer, hohen Temperaturen und auftretender Krampfneigung empfehlen wir den Einsatz von SALT CAPS als zusätzliche Elektrolytquelle (ca. 1-2 Caps pro Stunde).

Performance Optimizer
Wer mit zunehmender Wettkampfdauer oder generell zu Krämpfen neigt, kann zur Abhilfe den MUSCLE RELAX Shot einsetzen. Die Gewürzgurken-artige, sauer-scharfe Trinklösung aktiviert neurosensorische Rezeptoren und hilft dabei, die Muskelfunktion zu normalisieren.

NACH DEM WETTKAMPF

Schnelle Regeneration lohnt sich
Die Regenerationsphase beginnt direkt nach Zielankunft. Je schneller, desto besser für den Körper, auch wenn zu diesem Zeitpunkt meist noch kein Hungergefühl vorhanden ist.

Folgende drei Faktoren sind zentral für eine schnelle Regeneration:

• Wiederauffüllen der Glykogenspeicher durch leicht verdauliche Kohlenhydrate.
• Rehydration mittels Flüssigkeit und Elektrolyte.
• Wiederherstellen/Reparatur der Muskulatur mittels Protein.

Elite-Athleten konsumieren nach der Zielankunft innerhalb von 30 min ein professionelles Regenerationsgetränk mit ca. 20-30 g Proteinanteil, um möglichst einfach und effizient sämtliche wichtige Elemente abzudecken. Am häufigsten zum Einsatz kommen PRO RECOVERY, RECOVERY SHAKE oder WHEY ISOLATE 94. Auch der RECOVERY DRINK (gepaart mit einer Ampulle AMINO 12500) hat sich dank seiner praktischen Portionengrösse in der Praxis bewährt.

Autor: Remo Jutzeler
Leiter F&E SPONSER SPORT FOOD
Ing. Lebensmittelwissenschaften FH
MAS Nutrition & Health ETHZ

10. 09. 2019
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Ernährung Swiss Epic

Welche Ernährungsstrategie eignet sich fürs Swiss Epic?

An einem Mehrtagesanlass wie dem Swiss Epic ändern sich gewisse Rahmenbedingungen, welche die Ernährung beeinflussen, beinahe täglich. Faktoren wie Wetter, Akklimatisation, Trainingsstatus, Körpergewicht und auch die individuelle biologische Variabilität sind zu mannigfaltig, als dass man universell verbindliche Ernährungsempfehlungen geben kann. Hinzu kommt, dass sich die Ernährung an die Zielsetzung anzupassen hat: Fährt man um den Sieg oder geht es schlicht darum, mit einem guten Gefühl zu finishen? Und nicht zuletzt müssen auch die Rahmenbedingungen und Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort in die Ernährungsstrategie einfliessen. Aus diesen Gründen lässt sich keine seriöse, allgemein und jederzeit gültige Angabe und Reihenfolge für die Wettkampfernährung am Swiss Epic oder ähnlichen Langdistanz-Bikerennen machen.

Allerdings gibt es gewisse Grundregeln und Massnahmen, die sich in etwa gleichbleiben. Eine denkbare Ernährungsstrategie wäre die folgende:

Vor dem Start
• Zwei Tage vor dem Wettkampf: Carbo Loading mit dem CARBO LOADER jeweils 4 x 1 Portion pro Tag.
• Drei bis vier Stunden vor dem Start: POWER PORRIDGE, Portionengrösse gemäss eigenem Sättigungsgefühl.
• Bis eine Stunde vor dem Start: LONG ENERGY Sportgetränk und einen / ein paar Bissen HIGH ENERGY BAR, abhängig vom individuellen Hunger- und Durstgefühl und auch abhängig davon, ob man zu diesem Zeitpunkt überhaupt etwas hinunterbringt.

Im Wettkampf
• Im Wettkampf ausreichend Trinken, situativ angepasst, aber v. a. nach Durstgefühl. Getränkeempfehlung ist das mild aromatisierte, säurefreie LONG ENERGY Sportgetränk.
• Im Wettkampf empfiehlt es sich, alle drei bis fünf Stunden etwas leichtverdauliche Festnahrung zu sich zu nehmen. Das muss aber vorher unter Belastung getestet werden! Sinnvoll sind zum Beispiel ein halber Riegel, aber auch ein paar Bissen Weissbrot oder eine reife Banane, um die Magen-Darmtätigkeit zu erhalten. Bis zu einem gewissen Grad kann stattdessen auch das ULTRA PRO-Getränk für lange Ausdauerbelastungen eingenommen werden (1 Sachet alle 3-4 Stunden). Dies kann bei Eintagesanlässen bereits genügen.
• Bei mehrtägigen Wettkämpfen ist etwas «Handfestes» zwischen den Zähnen höchst empfehlenswert, da Festnahrung verdauungsunterstützend wirkt. Was und wie viel, ist individuell verschieden. Ein paar wenige leicht verdauliche Happen (Weissbrot, Banane, Salzbretzeln, Riegel, Linzertörtchen, Biberli o. ä.) alle paar Stunden reichen, der Rest kann flüssig erfolgen.
• Falls vor Ort warme Verpflegung (wie etwa Pasta, gekochte Kartoffeln, Reis o. ä.) angeboten wird, unbedingt versuchen, diese zu nutzen. Auch POWER PORRIDGE wäre eine valable warme Verpflegung, sofern die Möglichkeit dazu besteht.
• Als sehr lang sättigende Riegel sind die OAT PACKs zu empfehlen. Diese basieren auf Hafer und enthalten Nüsse, was den Gesamtenergiegehalt erhöht, aber auch die Verdauung etwas mehr belastet. OAT PACKs eignen sich – im Gegensatz zum HIGH ENERGY BAR – auch bei Wettkämpfen in der Kälte, da sie nicht ganz so hart werden wie die feiner zermahlten HIGH ENERGY BARs. Für eintägige Wettkämpfe ist der HIGH ENERGY BAR jedoch die optimale Lösung.
• Bei Leistungseinbrüchen und/oder Müdigkeit empfehlen sich die LIQUID ENERGY GELs mit Koffein (ca. ½ Tube oder 1 Sachet mit etwas Flüssigkeit einnehmen). Auch eine Ampulle ACTIVATOR mit Koffein kann in dieser Situation helfen; beide halten rund 2-4 Stunden an.
• Gerade bei langen Wettkämpfen kommen auch die LIQUID ENERGY SALTY sehr gut an. Sie enthalten mehr Salz, schmecken würzig-salzig statt süss und bieten deshalb eine willkommene geschmackliche Alternative.
• Unterwegs ist es wichtig, die situativen Bedürfnisse richtig einzuschätzen. Bei Kälte/Schwäche ist es angezeigt, mehr Kohlenhydrate in Form von Gels oder Sportgetränken zu sich zu nehmen. Machen sich Magenprobleme bemerkbar, so sollte geeignete Festnahrung, Haferriegel, Weissbrot gegessen werden. Nicht zu empfehlen bei Durchfall ist reines Wasser! Da empfiehlt es sich, salzhaltig zu essen und zu trinken.
• Am wichtigsten bei sehr langen Events ist, dass man sich genügend Flexibilität bewahrt und auf die eigenen Gelüste hört. Erfahrungsgemäss verleiden einem auch die beliebtesten Getränke/Nahrungsmittel sehr schnell, wenn sich die Belastung über Tage erstreckt.
• Auch stellt sich (v. a. bei mehrtägigen Events) bei hoher Verwendung von (üblicherweise) stark kohlenhydrathaltiger Sportnahrung plötzlich Salz-, Protein- und Fetthunger ein. Dies passiert meist in einem Stadium, in dem der Körper die Belastungsintensität (teilweise auch aus Erschöpfung) bereits runtergefahren hat und solche Nahrung daher auch verträgt. In einer solchen Situation kann man sehr viele «normale» Lebensmittel in vernünftigem Masse einnehmen: Trockenfleisch, Wurstware, Chips, Nüsse, Käse oder was der Veranstalter sonst anbietet. Bei Tagesanlässen und rein leistungsorientiertem Ziel sind fetthaltige Speisen aber natürlich ungeeignet. Bei langen Einheiten und tiefen Intensitäten soll und darf aber durchaus auf die eigenen Gelüste gehört werden, auch wenn ein Lebensmittel etwas schwerer/langsamer verdaulich sein mag. Das deutliche Verlangen nach einem bestimmten Lebensmittel ist meist ein guter Indikator dafür, dass man das Gewünschte auch verträgt.

Während der Regeneration
• Bei Anlässen, in denen man nicht allzu viele verschiedene Produkte mitnehmen möchte, bietet es sich an, als Regenerationsdrink den ULTRA PRO zu verwenden. Auch denkbar: LONG ENERGY Berry in doppelter Konzentration (60-80 g + ca. 500 ml Wasser). So braucht es keine zusätzlichen Recovery-Produkte. Wichtig ist, dass man diese Portionen innert 30 Minuten nach Zielankunft trinkt und evtl. nachdoppelt, falls innerhalb von 90 Minuten keine Hauptmahlzeit folgt.
• Bei mehrtägigen Anlässen macht es Sinn, vor dem Zubettgehen nochmals eine Portion CARBO LOADER oder eine Portion ULTRA PRO einzunehmen, um am nächsten Tag mit vollen Speichern am Start zu stehen.

Grobe Parameter für die Dosierung der Nährstoffe

Kohlenhydrate
Ca. 60-80 Gramm pro Stunde, wobei bei Langzeitausdauer auch bis etwas über 100 g/h aufgenommen und verwertet werden können.

Flüssigkeit
Stark situativ bedingt, 0,4-1 Liter pro Stunde möglich, entsprechend muss die Energie neben dem Getränk variiert werden.

Eiweiss
Prinzipiell nicht nötig, einige Studien weisen aber auf eine Leistungssteigerung und Erholungsförderung hin, wenn Eiweiss bereits während der Leistung eingenommen wird. Ca. 20 g alle 3-4 Stunden bei Events ab ca. 6-8 Stunden Dauer. Ideal dafür: ULTRA PRO oder AMINO 12500. Der ULTRA PRO-Drink wäre auch als Alternative zur Festnahrung zu sehen, muss jedoch unmittelbar vor dem Verzehr mit Wasser zubereitet werden und kann nicht mehrere Stunden im Voraus angerührt werden. Bei kürzeren Anlässen besser etwas Eiweiss direkt im Sportgetränk einnehmen oder Kapseln/Tabletten schlucken wie AMINO EAC oder BCAA.

Fett
Eine Zufuhr spielt erst bei Leistungen ab ca. 10 Stunden eine Rolle, wenn die Leistungsintensität sehr tief ist und Fett verdaut werden kann. Ist bei einem eintägigen Event zu vernachlässigen bzw. wirkt schnell kontraproduktiv, wenn die Leistungsintensität zu hoch ist.

Autor: Remo Jutzeler
Leiter F&E SPONSER SPORT FOOD
Ing. Lebensmittelwissenschaften FH
MAS Nutrition & Health ETHZ

24. 07. 2019
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